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Office International
du Coin de Terre et des Jardins Familiaux a. s. b. l.

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L-1255 LUXEMBOURG

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E-Mail:
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Aktivitäten im Stadt- u. Kreisverband Fulda der Kleingärtner e.V. mit Kindern

Wer seine Liebe und Begeisterung zu Garten und Grün an Kinder weitergeben möchte, kann auch aus einem (Klein)Garten einen „Kinder Garten“ machen.

Wenn Kinder im Garten selber Erfahrung sammeln können, wird er für sie zu einem Ort des Spielens, des Vergnügens, des Beobachtens aber auch zu einem Ort des Lernens und der ökologischen Orientierung.

Diesem Anspruch, versucht der Stadt- und Kreisverband Fulda seit Jahren, gerecht zu werden.

Garten Kinder – Kinder Garten

„Sei Dein eigener Gärtner“ lautete der Slogan für eine Ferienaktion, die die Kleingärtner mit dem Jugendamt für Daheimgebliebene startete.

Der Verein stellte einen freien Garten zur Verfügung und zwei Gartenfreundinnen und ein Gartenfreund hielten sich bereit, die Kinder zu unterstützen, da nur ganz wenige schon einmal im Garten gearbeitet hatten.

In kleinen Gruppen und mit großem Eifer ging es an die Arbeit.

Nachdem die Beete hergerichtet waren, wurde das Saatgut eingebracht und die Paprika - und Tomatenpflanzen gepflanzt.

Eine andere Gruppe „säuberte“ die Beerensträucher.
Von Beeren und Früchten zu naschen ist für Kinder eine große Freude und eine Befriedigung, wenn es Früchte der eigenen Arbeit sind.

Einmal in der Woche trafen sich die Kinder während der Ferien und die Zahl der „kleinen Gärtner“ blieb an allen Tagen konstant. In der letzten Ferienwoche wurde geerntet. Die selbstgezogenen Radieschen und Tomaten zum Butterbrot waren eine „Delikatesse“.

Groß war auch der Wissensdurst der Ferienkinder über die Entstehung und Entwicklung der Kleingärten.
Eine Fülle von Erkenntnissen wurden vermittelt:

- harte Arbeit (vor dem Ernten muss gesät, gepflanzt und gepflegt werden)
- Staunen (der Vergleich zwischen Samen und Pflanzen)
- Verantwortung (für Pflanzen durch regelmäßige Pflege)
- Geduld (bis die Pflanze zu wachsen beginnt)
- Ehrfurcht (auch vor kleinsten Lebewesen)
- Ideenreichtum (beim Bepflanzen der Beete)
- Rücksicht (auf Pflanzen und Tiere nehmen)
- Teamarbeit (gemeinsam geht es besser)

Erkenntnisse, die in einer virtuellen und technisierten Welt immer aktueller werden.

Kinder so früh wie möglich für unser Hobby zu begeistern (fünf Familien aus dieser Aktion sind inzwischen begeisterte Kleingärtner geworden), das ist sicher der richtige Weg um den Bestand der Kleingärten und des Kleingartenwesens zu gewährleisten.

Fing es im 19.Jahrhundert nicht auch so an? Besinnen wir uns dieser Ursprünge, es ist sicher nichtverkehrt auf unsere Jugend zu setzen.

Die Ferienkinder sind auf ihre Arbeit sehr stolz.
Betreuer sind: Michael, Gfdinnen Luise Seidl und Elfriede Schneider
Foto: Sven Schneider


Die Ferienkinder bei der Arbeit.
Erwachsene v.l.: Gfd. Erwin Mannstein, Gfdinnen Luise Seidl und Elfriede Schneider, Vorsitzender Heinrich Müller
Foto: Sven Schneider

 

Mit Bastelaktionen erreicht man Kinder immer!

Die alljährlichen Bastelaktionen während des „Fürstlichen Gartenfestes“ auf Schloss Fasanerie und beim Fest der Region im Umweltzentrum Fulda.

Hier sind Kreativität, Vielfalt, Spontaneität und Fantasie gefragt.

Was basteln wir?

- Kinder können in Obststeigen ihren „Traum- oder Kräutergarten“ anlegen (versch. Materialien wie Erde, Kies, Sand, Mulchmaterial und Saatgut werden zur Verfügung gestellt.

- Kinder basteln eine „Kräuterliesel“ (Blumentöpfe am Boden zusammenkleben, oberen Topf mit Erde und Kressesamen füllen) siehe beigefügte Fotos.

Anschaulich wird hier demonstriert, dass der Anbau von Kräutern nicht nur auf Beeten, sondern auch „mobil“ möglich ist. Die Kinder sollen die wichtigsten Kräuterarten sowie die unterschiedliche Nutzung kennen lernen.

- Nistkästen (aus vorgefertigten Teilen zusammenschrauben) oder so genannte
- Nestquirle (unter praktischer Anleitung in Hecken zusammenbinden).

Kinder sollen die Möglichkeit zum sinnvollen Schutz der Vögel, aber auch den Zusammenhang zwischen Vogelwelt und Gartenbewirtschaftung kennen lernen.

der „Tastkasten“ hier werden Dinge aus der Natur versteckt. Die Kinder fühlen nur mit den Händen um herauszufinden was sich im Kasten verbirgt.

„Gartenquiz“ um die gestellten Aufgaben zu lösen, ist genaues Hinschauen, Ausrechnen, Abzählen evtl. auch das Befragen von Erwachsenen erforderlich.

Unter den richtig ausgefüllten Fragebogen werden kleine Preise verlost.

Beitrag von Elfriede Schneider
Verbandsvorsitzende des Stadt- und Kreisverbandes Fulda der Kleingärtner e.V.