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Office International
du Coin de Terre et des Jardins Familiaux a. s. b. l.

20, Rue de Bragance
L-1255 LUXEMBOURG

Tel.: 00352/453231
Fax: 00352/453412
E-Mail:
office-international
Homepage:
jardins-familiaux.org

 
  

 


- Jahresende 2011 NEU!

- Die europäischen Kleingärtner unterstützen ihre polnischen Kollegen

- Ehrungen 36. internationaler Kongress

- 36.Kongress des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux

- Die Zukunft planen

- Studientagung in Birmingham

- Eine neue Ehrenurkunde wurde geschaffen

- Hundertjähriges Bestehen des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen und Europäischer Tag des Gartens


Jahresende 2011

Liebe Kleingärtner

2011,
Jahr des 85. Jubiläums des Office International, Jahr in dem unser 36. internationaler Kongress stattgefunden hat mit dem äußerst angepassten Thema in diesem Jubiläumsjahr: « Die Kleingärten der Zukunft ».

Die 3.000.000 Kleingärtnerfamilien in Europa können stolz auf das positive und gelungene Erbe ihrer Bewegung sein. Sie können aber eine noch erfolgreichere Zukunft auf den fundamentalen und festverankerten Werten ihrer Bewegung aufbauen.

Unsere Aktivitäten im sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereich bleiben die Grundsteine für unseren Erfolg. Wir müssen sie jedoch noch ausweiten und weiter entwickeln. Wir müssen noch tatkräftiger als in der Vergangenheit werden.

Wir müssen immer und überall unsere besten Errungenschaften verwerten und verstärken ohne jedoch zu vergessen die geänderten Begebenheiten in unserer Gesellschaft sowie die neuen Belange und Wünsche unserer Mitglieder und der Bürger zu berücksichtigen.

Wir müssen uns den neuen Herausforderungen stellen, mit der Zeit voran gehen um unseren Nachfolgern eine Bewegung mit wertvollen Erfahrungen zu hinterlassen, die aber immer noch jung und up-to-date ist und bereit ist, sowohl ihren Mitgliedern wie auch der Allgemeinheit zu dienen, sowie die Natur und die Umwelt zu schützen.

Wir müssen sicherstellen dass die Prinzipien der guten Verwaltung überall und auf allen Ebenen in unserer Bewegung angewandt werden.

Wir müssen unser Wissen und Erfahrungen hervorheben, damit sie sowohl unsern Mitgliedern, den Behörden und der ganzen Gemeinschaft zugute kommen.

Wir müssen unsere Wirksamkeit und Visibilität steigern, indem wir die neuen Kommunikationsmöglichkeiten bestmöglich gebrauchen und mit gleichgesinnten großen Organisationen zusammenarbeiten.

Wir müssen jedoch auch die reellen Kontakte auf allen Ebenen zwischen den Kleingärtnern verstärken und den besten Nutzen aus dem persönlichen Mehrwert von jedem einzelnen Kleingärtner ziehen.

Wir müssen, um die Zukunft der Vereine zu garantieren, Kinder und Jugendliche für unsere Ideale sensibilisieren. Wir müssen sie voll und ganz in unsere Reihen eingliedern indem wir ihnen Verantwortung übertragen, indem wir ihnen ermöglichen ihre Fußabdrücke in unserer gemeinsamen Geschichte zu hinterlassen auch dann oder vielleicht speziell dann wenn sie neue Wege zu gehen versuchen.

Lasst uns die innovativen Projekte unterstützen und sie verbreiten, lasst uns neue Ideen finden um unsern Vereinen zu ermöglichen wirksamer und besser zu werden.

Die Fähigkeit sich zu ändern und die Vielfältigkeit sind die Essenz jeder Vereinigung. Immobilismus bedeutet rückwärts gehen.

Die Kleingärtnerbewegung ist heute mehr als hundertjährig und die Vereinigung der nationalen Verbände im Office geht diesem hundertjährigen Bestehen entgegen.

Während den kommenden fünfzehn Jahren lasst uns die neuen Herausforderungen angehen, die günstigen Gelegenheiten ergreifen, lasst uns die notwendigen Änderungen vornehmen und die Zukunft vorbereiten, damit das Office im Jahre 2026, obwohl hundertjährig, noch immer jung, dynamisch und up-to-date sein wird.

Unsere Werte sind nicht nur einfache Symbole. Sie sind richtige und wirksame Werkzeuge für unsere Bewegung. Sie ermöglichen die Verbände, die Vereinigungen und jeden einzelnen Kleingärtner zu mobilisieren.

Wie in den Schlussfolgerungen beim internationalen Kongress hervorgehoben wurde, müssen: Kommunikation, Kooperation und Koordination die Schlagworte für die Zukunft sein.

Mögen die 3.000.000 Kleingärtnerfamilien, die Mitglied im Office sind, jede Familie an ihrer Stelle sich einbezogen fühlen, und bereit sein Hand mit anzupacken.

3.000.000 kleine Schritte in dieselbe Richtung, das heißt für eine menschlichere Gesellschaft in einer schönen und gesunden Umwelt, werden unserer großen Bewegung helfen noch größer, besser und wirksamer zu werden.

Die Visibilität unserer Bewegung wird größer werden. Unsere Bewegung wird dann ein unumgängliches Element für das Wohl aller werden.

Ich hoffe, auf jeden Einzelnen von Ihnen zählen zu können um dieses Ziel zu erreichen und wünsche Ihnen jetzt schon, sowie Ihrer ganzen Familie, ein gutes Neues Jahr 2012 in guter Gesundheit und mit viel Freude in Ihrem Garten.

WEIRICH

Malou WEIRICH
Secrétaire générale


Die europäischen Kleingärtner unterstützen ihre polnischen Kollegen

Am 6. Oktober schickte das Office International den unten beigefügten Brief um die polnischen Kleingärtner zu unterstützen an :

1) Herrn Sz. P. Bronislaw Komorowski, Präsident Polens
2) den Herrn Staatsminister
3) den Minister für Infrastruktur
4) den Präsident des Senats
5) den Präsident des Sejm (Parlament)
6) Herrn Sz. P. Stanislaw Dąbrowski, Präsident des Obersten Gerichtshofes
7) Herrn Prof. dr hab. Andrzej Rzepliński, Präsident des Verfassungsgerichtes


OPEN LETTER - Luxembourg, 6th October,2011

The Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux asbl (International Office of Allotment and Family Gardens) based in Luxembourg is an organization of 15 national allotment and leisure garden federations with more than 3.000.000 affiliated leisure gardeners from Austria, Belgium, Denmark, Finland, France, The Netherlands, Luxembourg, Norway, Germany, Poland, Slovakia, Switzerland, Sweden, The  United Kingdom and Japan.

A delegation of our Organization and national federations from Austria, Germany, the Czech Republic, Slovakia and the United Kingdom participated in the deliberations of the II Congress of the Polish Allotment Garden Federation, held on 22th September 2011 in Warsaw. We witnessed a huge dedication of four thousand representatives of family gardens coming from all over Poland. We also listened with interest to the views on allotment gardening presented by the representative of the Polish President, members of the Government, members of Parliament, senators, local politicians, as well as the political parties, trade unions and social organizations.

During the Congress the Polish gardeners spoke with a united voice in favour of the need for the existence and development of allotment gardens in Poland. They appraised the current law (legislation) on family allotment gardens as the best legal document in the 110 year history of the Polish allotment movement. The participants of the Congress positively assessed the activities of the Polish Allotment Garden Federation (PZD). During the Congress the participants referred with great respect, sympathy and recognition to the achievements of the Polish allotment gardeners, their gardens and organization. The allotment gardening system created in the law (legislation) on family allotment gardens was highly praised and the legal validity of this Act was confirmed. All the participants of the Congress declared their full support for the PZD and their willingness to defend the current law (legislation) and the rights of the Polish gardeners associated in the PZD.
                                   
The International Office of Allotment and Family Gardens highly values the Polish allotment garden movement. The Organisation of Polish allotment gardeners has been member of our International Office since 1927. During the last 21 years, after returning to join the International Office, the PZD has significantly contributed to the development of the allotment garden movement in Europe, sharing their traditions and experiences. The European appreciation of the Polish movement was demonstrated by the appointment of the PZD President as President of the International Office of Allotment and Family Gardens from 2005-2008.

Therefore, the International Office does not understand the present situation of such a renowned Polish allotment garden movement.

We cannot understand why the public authorities do not appreciate the Polish Allotment Garden Federation, which in the times of the Polish crisis from 1981-1989 built new gardens on a surface area of 14 thousand hectares, which allowed to allocate allotments to 360 thousand families.

We are not able to understand why the law (legislation) on family allotment gardens, which is esteemed by the European movement, as well as welcomed by the gardeners and implemented in the gardens, is subjected to control by the Constitutional Tribunal and recognized by Chief Justice of the Supreme Court in its entirety as an unconstitutional act. 

We cannot understand how such a legislation can be rejected, considering that during the II Congress this law was met with a full support and acceptance by allotment gardeners, parliamentarians and local officials.

The International Office followed the preparation for the enactment of the law on family allotment gardens, was satisfied with its acceptance in the Parliament and also tracked the implementation of its provisions. In Europe this act is widely considered to be one of the best laws governing the functioning of national allotment gardening. We are aware that the act takes into account all the experiences and traditions of the 110 year history of the Polish Allotment Garden movement. It sanctions the gardeners’ rights which have been established throughout the decades. The solutions of this legislation, after the difficult years of 1949-1981, have secured self-government for the Polish gardeners, autonomy and democracy and their very own organization – the Polish Allotment Garden Federation.

The PZD as a massive social organization is - alongside the German Federation - the largest national allotment organization in Europe. The PZD is seen as an efficient organization, serving the Polish gardeners, as well as the European movement.

Therefore, the International Office appeals to the President of Poland, the Prime Minister of the Polish Government, the Speaker of Sejm and Senate, the Minister of Infrastructure and also the Chief Justice of the Supreme Court and the Constitutional Tribunal to take a stance, which will preserve the rights of Polish gardeners, their family gardens and the PZD that are codified in the law on family allotment gardens. We also appeal to recognize the positive meaning of this Act and the PZD, that should be credited that in Poland there are nearly 5,000 efficiently managed allotment gardens, serving almost one million families, which makes the Polish Allotment Garden movement generally prominent in Europe.

 

The International Office profoundly hopes that the voice of the European allotment gardeners will be positively taken into consideration and the initiative of the Chief Justice of the Supreme Court shall be withdrawn. This will allow for the further development of the Polish Allotment Garden movement which will be in the best interest for one million families benefiting from family gardens, for all Polish families in need of an allotment, as well as for local communities, cities and the Polish State.

The International Office, on behalf of the entire European allotment garden movement, grants the Polish Allotment Federation its full support in the struggle to preserve the law on family allotment gardens, which guarantees the rights of Polish gardeners, the existence of allotment gardens in Poland and the essential right to possess a strong national, self-governing and independent organization.

With kindest regards,

ZIJDEVELD WOHATSCHEK WEIRICH
Chris ZIJDEVELD
President
Wilhelm WOHATSCHEK
Chairman
Malou WEIRICH
Secretary General

 

 


Ehrungen - 36. internationaler Kongress

1) Die goldene Rose wurde an die Stadt Gradignan (F) verliehen
01 pdfAuszüge aus dem Antragsdossier

2) Ehrenurkunden für ein naturgerechtes Gärtnern wurden verliehen an den:
a) Kleingartenverein "Freiheit e.V. in Berlin (D)
01 pdfProjekt : Ökologisches Gärtnern :
Ein Naturlehrpfad mitten in der Stadt

b) Kleingartenverein "Falan in Falun (S)
01 pdf Projekt naturgerechtes Gärtnern

c) Kleingartenverein "Zonnehoek" in Amsterdam (NL)
01 pdfNiederländische Kandidatur

3) Ehrenurkunde für soziale Aktivitäten an den Kleingartenverein "Heideland" Braunschweig (D)
01 pdfInterkultureller Kleingarten: Gemeinsamkeit: Die Liebe zum Garten

 


36.Kongress des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux

Die Vertreter der 3.000.000 Kleingärtnerfamilien fordern Schutz und Unterstützung in den Ländern und in der Europäischen Union

1 pdf Resolution Kongress

 

Die Vertreter der europäischen Kleingärtner unterstützen ihre Kollegen in Stockholm zur Erhaltung der Kleingärten

2

pdf Resolution Stockholm (schwedisch)

pdfResolution Stockholm (englisch)

 

Die Vertreter der europäischen Kleingärtner unterstützen ihre Kollegen in Berlin zur Erhaltung der Kleingärten

3 pdfResolution Berlin (deutsch)

 


 

Video-Botschaft von Frau Viviane REDING,Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission

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Die Zukunft planen

Liebe Kleingärtner(innen)

Der Erfolg ist eine Summe von gut überlegten Beschlüssen, welche zum richtigen Zeitpunkt getroffen wurden.

So diskutieren seit geraumer Zeit die nationalen Bewegungen und das Office International das Thema der Zukunft der Kleingärten.

Drei Fakten sind nicht zu leugnen.

Seit seiner Gründung hat das Kleingartenwesen sich in seiner Funktion gewandelt und sich den neuen Gegebenheiten angepasst. Zur Funktion der Nahrungssicherung und des Familienzusammenhalts kamen im Laufe der Jahre die sinnvolle Freizeitbeschäftigung, der Beitrag zur körperlichen und geistigen Gesundheit, der Beitrag zum Natur- und Umweltschutz und zur dauerhaften Entwicklung hinzu.

Das Kleingartenwesen hat aber, wie auch andere freiwillige Bewegungen, mit noch ungelösten Problemen zu kämpfen. So kann man z. B. die Probleme der älter werdenden Mitglieder, des Image unserer Bewegung, der Teilnahme an der Vereinsarbeit, der Konkurrenzierung zahlreicher Freizeitaktivitäten, der beruflichen Überbelastung und des Leistungsstresses nennen.

Schlussendlich muss auch erwähnt werden dass die Behörden oft den Nutzen der Kleingärten für die ganze Gesellschaft und die Natur unterstreichen, sich aber doch manchmal schwer tun den Worten Taten folgen zu lassen. Sie ziehen sich vermehrt aus ihrer Verantwortung zurück und ein Verdrängungsprozess der Kleingärten für lukrative Projekte kann festgestellt werden.

Deshalb dürfen jetzt die Kleingärtner nicht zögern und keine Zeit verlieren. Sie müssen sich an die neuen Gegebenheiten anpassen und darauf achten dass sie weiter den Bürgern und der Gesellschaft Zukunftsperspektiven bieten. Folgende Punkte sollten z. B. berücksichtigt werden:

1) Die Kleingärten müssen rechtlich abgesichert werden oder bleiben. Die Erstellung von Kleingartenentwicklungsplänen ist unabdingbar um der städtischen Entwicklung gerecht zu werden und die Kleingärten als Bestandteil einer lebenswerten und sozialen städtischen Umwelt zu erhalten.

2) Die ehrenamtliche Tätigkeit steht durch die neuen Arbeitsbedingungen und die Familienaufgaben vor großen Herausforderungen. Es muss umgedacht werden und das Engagement der Mitglieder eventuell anders geplant werden. Kurzeit-Engagements (projektgebundene Teilnahmen) könnten vielleicht Langzeit-Engagements ersetzen.

3) Die staatlichen Instanzen ziehen sich aus vielen Gebieten zurück und finanzielle Unterstützungen werden reduziert. Die neuen Gegebenheiten sollen überdacht werden. Die Zusammenarbeit mit den Behörden und die beidseitigen Verpflichtungen müssen gegebenenfalls neu definiert werden. Ziel ist eine geregelte Förderung.

4) Kontakte zum Garten, zum Boden, zur Natur sind heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Die erfahrenen Mitglieder müssen den neuen und/oder jungen Kleingärtnern ihre Werte vorleben, sie einbinden und ihnen helfen. Letztere müssen eine Ausbildungsmöglichkeit erhalten, damit sie Freude am Gärtnern erhalten und nicht Frust und Enttäuschung einstecken. Der Erfahrungsaustausch und das Erhalten eines alten erprobten Know-Hows bleiben ein Vorteil unserer Bewegung.

5) Der Nutzen der Kleingärten für die Bürger, die Gesellschaft und die Natur muss vermehrt verdeutlicht werden. Durch Partenariate müssen die Areale sowohl einerseits für Kinder, Schüler, Senioren und Behinderte wie auch andererseits für Imker und Vogelschutzvereine zum Beispiel geöffnet werden.

6) Die Kleingärtner müssen darauf bedacht sein unter Berücksichtigung der Erwartungen und Vorstellungen junger Kleingärtner attraktive Anlagen anzulegen ohne jedoch die fundamentalen Werte der Bewegung zu verleugnen. Die Gärten müssen ein Ort von Kreativität werden und so ermöglichen dass die Areale ein Ort von Entdeckungen für den Spaziergänger werden. Flexibilität und Aufgeschlossenheit sind gefordert. Das Angebot muss so weit gefächert sein als möglich.

7) Das Öffnen der Kleingartenanlagen für die Nachbarschaft ist ein „Must“. Alle können so von seinen Wohltaten profitieren und dann entsteht das Gefühl dass die Kleingärten Teil des städtischen Bezirks sind. Dies trägt nicht unwesentlich zum Schutz der Kleingärten bei.

8) Eine positive Öffentlichkeitsarbeit ist zwingend notwendig. Die Kleingärtnermüssen die „Dienstleistungen“ die sie für die Gesellschaft: z.B. Integration, Gesundheit, Lebensqualität, Naturschutz erbringen, unterstreichen und die zahlreichen innovativen Projekte im Kleingartenwesen bekanntmachen.

Beim internationalen Kongress im August wird diese Problematik weiter diskutiert werden. Interessante Referate, Diskussionen und Erfahrungsaustausch, und somit lernen, sehen und verstehen in geselligem Beisammensein sind nur einige der Vorteile eines internationalen Kongresses. Dort werden sicherlich die Erfolge der Vergangenheit gewürdigt, aber vor allem werden die Delegierten versuchen auf diese Erfolge aufzubauen und die Zukunft zu planen.

Seien Sie auch dabei, Ihre Ideen sind auch willkommen!

Jetzt schon wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gutes neues Jahr 2011, eine gute Gesundheit und viel Freude im Garten.

Malou WEIRICH Generalsekretärin


Studientagung in Birmingham

Vom 26. – 28. August 2010 diskutierten die Vertreter der 3.000.000 angeschlossenen Kleingärtnerfamilien über die Zukunft der Kleingärten.

Das Thema der physischen Gestaltung der Anlagen und die Probleme: “wer ist der zukünftige Kleingärtner“ und „wie kann die Bewegung seinen Wünschen gerecht werden“, wurden erörtert.

Lesen Sie nun die Resümees der Arbeitsgruppen und die Schlussfolgerung der Tagung:

 

Zusammenfassung der deutschsprachigen Arbeitsgruppe: "Gestaltung zukunftsfähiger Kleingartenanlagen" (pdf)

Zusammenfassung der englischsprachigen Arbeitsgruppe: "Gestaltung zukunftsfähiger Kleingartenanlagen" (pdf)

Zusammenfassung der deutschsprachigen Arbeitsgruppe: "Kleingärtner der Zukunft" (pdf)

Zusammenfassung der englischsprachigen Arbeitsgruppe: "Wer ist der zukünftige Kleingärtner?" (pdf)

Schlussfolgerungen der Studientagung (pdf)


Eine neue Ehrenurkunde wurde geschaffen

Das Office International hat eine Ehrenurkunde geschaffen um die sozialen Tätigkeiten im Bereich der Kleingärten zu fördern und zu belohnen.

Die Tätigkeiten können sehr weit gefächert sein. Diese können zum Beispiel Senioren, Kinder, Behinderte, Arbeitslosen, Einwanderer betreffen.

Anläßich der Studientagung in Birmingham wurde die Ehrenurkunde erstmals verliehen.

Urkunde

Die Cold Barn Farm allotments (Grossbritannien) erhielten diese Auszeichnung für ihr Engagement mit Jugendlichen.

pdf Beschreibung "Cold Barn farm allotments" TEIL1

pdfBeschreibung "Cold Barn farm allotments" TEIL2

 


Hundertjähriges Bestehen des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen und Europäischer Tag des Gartens

I Feierlichkeiten der Hundertjahrfeier

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Als Andenken an beide Feiern wurde eine Linde im Domhof  beim Rathaus gepflanzt.

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Von links nach rechts: Hans Ulrich HELMS, Präsident des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen, Malou WEIRICH, Generalsekretärin des Office International, Achim FRIEDRICH, Präsident des BDG, Wilhelm WOHATSCHEK, Vorstandsvorsitzender des Office International, Christian WEBER, Präsident der Bremer Bürgerschaft

 

II Europäischer Tag des Gartens

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Anläßlich des Europäischen Tages des Gartens hat das Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux die Ehrenurkunde für ein naturgerechtes Gärtnern verliehen an:

- die Kleingartenanlage „Ons Buiten“ in Amsterdam (NL)

2326 pdf Antrag als pdf

- die Kleingartenanlage „Eigen Arbeid“ in Den Haag (NL)

2327 pdfAntrag als pdf

- die Kleingartenanlage „Am Anger“ in Wien (A)

0172 pdfAntrag als pdf

- die Kleingartenanlage „ KGV Wardamm-Woltmershausen“ in Bremen (D)

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5820
2324 pdfAntrag als pdf

 

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III  Einige Zitate und Gedanken für die Zukunft:

2293 Preben JACOBSEN, Präsident des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux

« Es genügt nicht alle zwei Jahre einen Tag des Gartens zu feiern. Ziel muss sein dass jeder Tag ein Tag des Gartens wird ».

073 W. WOHATSCHEK, Vorsitzender des Vorstands des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux

«Der Europäische Tag des Gartens soll alle Kleingärtner Europas bestärken, dass sie ein Teil einer großen Gemeinschaft sind, die sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten solidarisch füreinander da ist.

Den politisch Verantwortlichen in den Europäischen Ländern soll der Europäische Tag des Gartens die Botschaft übermitteln, dass es sich lohnt, das Kleingartenwesen zu fördern und zu stärken».

060 M. WEIRICH, Generalsekretärin des Office International du Coin  de Terre et des Jardins Familiaux

«Es ist wichtig dass wir alle zusammen, politisch Verantwortliche, Bürger und Gartenfreunde, den Wert des Kleingartens anerkennen und schätzen d.h. Gesundheit für den Einzelnen, Lebensqualität für die Gesellschaft und Erhalten der Artenvielfalt für unsere Nachkommen. Wir müssen in Bremen, in Deutschland und europaweit die Kleingärten erhalten und neue Anlagen dort wo notwendig schaffen. Wir dürfen nicht zögern, wir dürfen keine Zeit verlieren und dann bedanken sich unsere Nachkommen dass wir den Wert der Kleingärten anerkannt haben und weiter nachhaltig für sie abgesichert haben». 

048 A. FRIEDRICH, Präsident des BDG

«Kleingärtner müssen auf gesellschaftliche Veränderungen/Entwicklungen reagieren, sowohl in Angelegenheiten der Organisation als auch in Fragen der gärtnerischen Gestaltung, den gesellschaftlich relevanten Erfordernissen entsprechende Themen aufgreifen und in Angebote umsetzen».

038 H. U. HELMS, Präsident des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen


«Das Kleingartenwesen ist mit seinen Gartenfreunden kein geschlossener Club. Wir sind für alle da und beweisen dieses täglich in den Vereinen mit unseren Leistungen in sozialer und ökologischer Hinsicht. Wir gehen sogar noch weiter: Mit unseren Bildungs- und Umweltprojekten, die dankenswerterweise von der Stadt gefördert werden, versuchen wir unserer Zukunft und der unseres Gemeinwesen mehr Sicherheit zu geben».