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Dokumentation Kleingärten

  • Österreich
  • 13.3.2019

Doku1Vor mehr als 100 Jahren wurde in Wien die erste Kleingarten-Kolonie gegründet. Heute gibt es rund 36.000 Kleingarten-Parzellen, die flächenmäßig größer sind als die 7 kleinsten Wiener Gemeindebezirke zusammen. Mit dem Kleingartenverein "Zukunft" auf der Schmelz existiert in Wien sogar die größte Kleingartenanlage Europas in dicht verbautem Gebiet. Waren diese Gärten einst wichtig für die Nahrungsmittelproduktion, sind sie heute vor allem kleine Freizeit-Oasen mit einer großen Bedeutung für das Klima, die Biodiversität und das Wohlbefinden aller Wienerinnen und Wiener.

Doku2Wie bereits erwähnt gehören Kleingärten seit über 100 Jahren zu Wien. Da ist es an der Zeit, diese Refugien inmitten der Großstadt so zu präsentieren, wie sie wirklich sind. KleingartenTV hat für den ORF einen Dokumentarfilm gestaltet, der das zeigt, was die Kleingärten Wiens ausmacht. Von Beginn bis in unsere Zeit.

Der Historiker und Autor Peter Autengruber kennt die Geschichten der Kleingärten Wiens wie kein Zweiter und so weiß er ausgesprochen Interessantes aus der Historie des Kleingartenwesens in Wien zu erzählen. Noch nie gezeigte Film-Aufnahmen aus dem Archiv des Zentralverbandes erwecken die Geschichte zum Leben und bieten sehenswerte Einblicke in eine längst vergangene Zeit.

Doku3Eine Zeit, die Elisabeth Meindl selbst miterlebt hat. Fast 94 Jahre hat sie in einem Kleingarten in Wien gelebt und sie war so freundlich, ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen mit den Sehern des Dokumentarfilms zu teilen. Geschichten zur Geschichte von einer Zeitzeugin.

Ing. Wilhelm Wohatschek, der Präsident des Zentralverbandes hat sein Leben dem Kleingartenwesen in Österreich gewidmet und die Leistungen des Zentralverbandes für die Existenz und den Fortbestand der kleinen Gärten werden wir in der 25minütigen Dokumentation einem großen Publikum präsentieren.

Doku4Es sind aber nicht nur die Kleingärten, die Wien zu etwas Besonderem machen. Es sind vor allem die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner. Am Beispiel von Helga Lang und der Frauenfachgruppe Floridsdorf zeigen wir, wie wichtig diese Menschen für die Gesellschaft sind und wie Großes aus Kleinem entsteht.

 

 

Doku5Wie wichtig die Kleingärten für das Leben in der Großstadt sind, beweist die Biodiversitätsstudie, die Universitäts-Dozent Gerhard Bedlan von der AGES im Auftrag des Zentralverbandes durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind faszinierend. Selbstverständlich macht KleingartenTV in der Dokumentation für den ORF auch einen Streifzug durch die Schutzhäuser, das Ernte- und Obstland und durch die Kleingärten selbst.

Ausstrahlung dieser Dokumentation fand am Samstag, 9. März 2019, statt.

 


21. Kleingartenpreis der Stadt Wien

  • Österreich
  • 6.11.2018

KleingartenpreisAm Samstag, den 22. September 2018, war es wieder so weit: Der Kleingartenpreis fand zum 21. Mal im großen Festsaal des Wiener Rathauses statt. Das Thema "Mein Kleingarten und der Mond" brachte auch dieses Jahr wieder eine enorme Menge an Einsendungen, was es der Jury schwer machte, Gewinner zu wählen.

Nach der Begrüßung durch Moderator Alex Jokel folgte ein Interview mit Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal, die darüber sprach, wie die Stadt das Garteln in Wien unterstützt. Danach folgten Gespräche mit Präsident Ing. Wilhelm Wohatschek und LV-Obmann Helmut Bayer, die über den heißen Sommer in den Kleingärten und die Rolle des Mondes in ihren eigenen Kleingärten sprachen.

KleingartenpreisAnschließend kam es zu den Preisverleihungen der einzelnen Gruppen, wobei die zum dritten Mal vergebenen Kinderpreise beim Publikum wieder großen Anklang fanden. Dem gewohnt exzellenten Buffet wurde von den Anwesenden große Aufmerksamkeit zuteil. Für musikalische Unterhaltung sorgte Martha Butbul, besser bekannt als "Jazz Gitti".

Das umfangreiche Rahmenprogramm in den Logen und den anliegenden Räumen umfasste neben der Likör-Verkostung der Frauenfachgruppen unter anderem eine Foto-Ecke für Erinnerungsfotos und die Video-Lounge "Kleingarten-TV". Gegen 22 Uhr folgte die Verabschiedung der Gäste, die sich als kleines Abschiedsgeschenk ein Glas Erdbeermarmelade, die von den Simmeringer und Floridsdorfer Frauenfachgruppen produziert wurde, mit nach Hause nehmen durften.

Gefiederte Gäste in niederösterreichischen Kleingärten

  • Österreich
  • 5.10.2018

Die erfolgreiche Aktion des Landesverbandes Niederösterreich "Vogelzählen im Kleingarten" startete 2018 in die zweite Runde und fand ganz besonders guten Anklang in den niederösterreichischen Kleingartenvereinen. Die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich hat die Zählergebnisse wieder genau unter die Lupe genommen.

Ende April folgten 19 Kleingartenvereine dem Aufruf, ihre Vögel im Kleingarten zu zählen. Das ist ein toller Erfolg, denn im Vergleich zum Vorjahr haben sich die teilnehmenden Vereine fast verdoppelt. „Vögel sind im Kleingarten nun einmal nicht wegzudenken“, beschreibt Obmann Franz Riederer den großen Erfolg der Aktion.

Vereine

FeldsperlingFeldsperling hat den Schnabel vorn
Wie auch im Vorjahr wurden Feldsperling, Amsel und Kohlmeise in den Niederösterreichischen Kleingärten am häufigsten gesichtet. Aber auch die Blaumeise, Türkentaube und der Grünling wurden von den Vogelzählern fleißig gemeldet. "Die Zählergebnisse fügen sich damit optimal in das Bild der österreichischen Gärten ein – auch in den Kleingärten konnten diese sehr weit verbreiteten Gartenvögel entdeckt werden.", weiß Vogelkundler Benjamin Seaman von BirdLife.

Grünes Wohnzimmer für Gartenvögel
Die Vögel fliegen besonders auf die Kleingärten in Traiskirchen, St. Pölten-ASGV-Stattersdorf und St. Pölten-Kollerberg", denn dort wurde die höchste Artenvielfalt an Vögeln beobachtet. In Traiskirchen kommen sogar 20 unterschiedliche Vogelarten vor! Ein besonderer "Augenschmaus" waren dort die fünf Stieglitze – mit ihrem farbenfrohen Gefieder sind sie immer ein wahrer Hingucker. Die auffälligen Vögelchen werden übrigens aufgrund ihrer Futtervorliebe für Disteln auch Distelfink genannt. Sie fühlen sich vor allem in Gärten wohl, die reich an Wildkräutern und Stauden sind. Aber ganz generell sind viele Vögel immer ein Indikator für eine intakte Umwelt. "Je mehr Vogelarten im Kleingarten beobachtet werden, umso wertvoller ist er für die Tierwelt.", so BirdLife.

Arten

Vogelparadies im Kleingarten
Mit ein paar Maßnahmen kann man gezielt Vögel in seinen Kleingarten locken und sich so das ganze Jahr an ihnen erfreuen. Unsere tierischen Untermieter fliegen auf naturnahe, vielfältige Gärten mit vielen einheimischen Sträuchern, Hecken und Obstbäumen. Es können aber auch Nistkästen angebracht und im Winter eine Vogelfutterstelle errichtet werden. So ist das Vogelbeobachten vor der eigenen Gartentür das ganze Jahr über möglich.

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