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Brokkoli

  • Österreich
  • 3.5.2019

Alle unsere Kohlarten gehen auf den Wildkohl zurück. Heimat sind die Küsten des Mittelmeeres und die europäische Atlantikküste. Die Griechen kannten im 4. Jahrhundert v. Chr. neben dem Wildkohl schon 2 Kulturformen davon.

BrokkoliWurden früher die Kohlarten vorgezogen und ausgepflanzt, so werden sie heute großteils direkt gesät. Für den Hausgartenbereich sind weiterhin Jungpflanzen sehr praktisch. Einige Kohlarten werden auch in Folien- und Glashäusern kultiviert, so zum Beispiel auch Brokkoli.

Eine Jungpflanzenanzucht geschieht mit einer Aussaat im Gewächshaus bereits im Februar. Ab Mitte Mai bis Ende Juni kann direkt ins Freiland gesät werden. Die Saattiefe sollte ca. 1 cm betragen. Die Keimung dauert 10 bis 14 Tage bei 15 bis 18 °C. Eine Pflanzung kann Ende April bis Mitte Juli 7 bis 8 Wochen nach Aussaat erfolgen. Spätere Aussaaten werden nach 4 bis 5 Wochen ausgepflanzt. Die Pflanzabstände sollen 40 x 40 bis 50 x 50 cm betragen. Jungpflanzen im Freiland sollte man bis Ende Mai abdecken. Eine reichliche Wasser- und Nährstoffversorgung ist wichtig. Brokkoli sollte nur alle 3 bis 4 Jahre sich selber nachfolgen. Eine ungeeignete Fruchtfolge besteht auch mit Gurken, Kürbissen und anderen Kreuzblütlern. Die Ernte erstreckt sich von Anfang Juni bis Oktober, wenn sich der Blütenstand knospig entwickelt hat. Der Haupttrieb wird ca. 10 bis 15 cm unterhalb der Blume abgeschnitten, ca. 18 Tage später können dann auch die Seitentriebe herausgeschnitten werden. Herbsternten sind weniger durch Schosser gefährdet. Die Kulturdauer beträgt zwischen 12 und 14 Wochen.

Brokkoli hat einen sehr hohen Stickstoff- Kali und Phosphorbedarf. Die Düngungsgaben erfolgen in einer Grunddüngung und in 2 Kopfdüngungen in jeweils eines Drittels des Gesamtdüngerbedarfes.

Äthylenausscheidungen anderer Gemüse und von Obst verringern die Lagerfähigkeit von Brokkoli. Hebt man Brokkoli auf, treiben bald die Blüten durch. Beim Kauf auf sattgrüne und feste Röschen achten. Brokkoli hält sich länger, wenn man auf die Röschen gehacktes Eis legt.

Dr. G. Bedlan

Dokumentation Kleingärten

  • Österreich
  • 13.3.2019

Doku1Vor mehr als 100 Jahren wurde in Wien die erste Kleingarten-Kolonie gegründet. Heute gibt es rund 36.000 Kleingarten-Parzellen, die flächenmäßig größer sind als die 7 kleinsten Wiener Gemeindebezirke zusammen. Mit dem Kleingartenverein "Zukunft" auf der Schmelz existiert in Wien sogar die größte Kleingartenanlage Europas in dicht verbautem Gebiet. Waren diese Gärten einst wichtig für die Nahrungsmittelproduktion, sind sie heute vor allem kleine Freizeit-Oasen mit einer großen Bedeutung für das Klima, die Biodiversität und das Wohlbefinden aller Wienerinnen und Wiener.

Doku2Wie bereits erwähnt gehören Kleingärten seit über 100 Jahren zu Wien. Da ist es an der Zeit, diese Refugien inmitten der Großstadt so zu präsentieren, wie sie wirklich sind. KleingartenTV hat für den ORF einen Dokumentarfilm gestaltet, der das zeigt, was die Kleingärten Wiens ausmacht. Von Beginn bis in unsere Zeit.

Der Historiker und Autor Peter Autengruber kennt die Geschichten der Kleingärten Wiens wie kein Zweiter und so weiß er ausgesprochen Interessantes aus der Historie des Kleingartenwesens in Wien zu erzählen. Noch nie gezeigte Film-Aufnahmen aus dem Archiv des Zentralverbandes erwecken die Geschichte zum Leben und bieten sehenswerte Einblicke in eine längst vergangene Zeit.

Doku3Eine Zeit, die Elisabeth Meindl selbst miterlebt hat. Fast 94 Jahre hat sie in einem Kleingarten in Wien gelebt und sie war so freundlich, ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen mit den Sehern des Dokumentarfilms zu teilen. Geschichten zur Geschichte von einer Zeitzeugin.

Ing. Wilhelm Wohatschek, der Präsident des Zentralverbandes hat sein Leben dem Kleingartenwesen in Österreich gewidmet und die Leistungen des Zentralverbandes für die Existenz und den Fortbestand der kleinen Gärten werden wir in der 25minütigen Dokumentation einem großen Publikum präsentieren.

Doku4Es sind aber nicht nur die Kleingärten, die Wien zu etwas Besonderem machen. Es sind vor allem die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner. Am Beispiel von Helga Lang und der Frauenfachgruppe Floridsdorf zeigen wir, wie wichtig diese Menschen für die Gesellschaft sind und wie Großes aus Kleinem entsteht.

 

 

Doku5Wie wichtig die Kleingärten für das Leben in der Großstadt sind, beweist die Biodiversitätsstudie, die Universitäts-Dozent Gerhard Bedlan von der AGES im Auftrag des Zentralverbandes durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind faszinierend. Selbstverständlich macht KleingartenTV in der Dokumentation für den ORF auch einen Streifzug durch die Schutzhäuser, das Ernte- und Obstland und durch die Kleingärten selbst.

Ausstrahlung dieser Dokumentation fand am Samstag, 9. März 2019, statt.

 


21. Kleingartenpreis der Stadt Wien

  • Österreich
  • 6.11.2018

KleingartenpreisAm Samstag, den 22. September 2018, war es wieder so weit: Der Kleingartenpreis fand zum 21. Mal im großen Festsaal des Wiener Rathauses statt. Das Thema "Mein Kleingarten und der Mond" brachte auch dieses Jahr wieder eine enorme Menge an Einsendungen, was es der Jury schwer machte, Gewinner zu wählen.

Nach der Begrüßung durch Moderator Alex Jokel folgte ein Interview mit Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal, die darüber sprach, wie die Stadt das Garteln in Wien unterstützt. Danach folgten Gespräche mit Präsident Ing. Wilhelm Wohatschek und LV-Obmann Helmut Bayer, die über den heißen Sommer in den Kleingärten und die Rolle des Mondes in ihren eigenen Kleingärten sprachen.

KleingartenpreisAnschließend kam es zu den Preisverleihungen der einzelnen Gruppen, wobei die zum dritten Mal vergebenen Kinderpreise beim Publikum wieder großen Anklang fanden. Dem gewohnt exzellenten Buffet wurde von den Anwesenden große Aufmerksamkeit zuteil. Für musikalische Unterhaltung sorgte Martha Butbul, besser bekannt als "Jazz Gitti".

Das umfangreiche Rahmenprogramm in den Logen und den anliegenden Räumen umfasste neben der Likör-Verkostung der Frauenfachgruppen unter anderem eine Foto-Ecke für Erinnerungsfotos und die Video-Lounge "Kleingarten-TV". Gegen 22 Uhr folgte die Verabschiedung der Gäste, die sich als kleines Abschiedsgeschenk ein Glas Erdbeermarmelade, die von den Simmeringer und Floridsdorfer Frauenfachgruppen produziert wurde, mit nach Hause nehmen durften.

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